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Allgemeines
Geändert am: 19. Januar 2019

Trainingsfehler vermeiden, Erfolge erhalten

Written by  menscore-body, Published in Allgemeines
Aus der ärztlichen Redaktion
 
Trainingsfehler vermeiden, Erfolge erhalten © djile - Fotolia.com

Wenn trotz regelmäßigen Trainings sich der erhoffte Erfolg nicht einstellt, kann es sein, dass sich Fehler ins Training eingeschlichen haben. Wer beim Training Fehler begeht, reduziert seinen sportlichen Erfolg und kann seinem Körper sogar schaden.

Regelmäßigkeit schaffen

Bei vielen hat die Bequemlichkeit im Alltag Einzug gehalten. Der Fahrstuhl wird der Treppe vorgezogen, auch kurze Strecken werden lieber mit dem Auto als zu Fuß zurückgelegt. Dabei ist regelmäßige Bewegung ausgesprochen wichtig, nicht nur für die körperliche, sondern auch die emotionale und mentale Gesundheit. Schon 30 Minuten am Tag an fünf Tagen die Woche können zum gewünschten Erfolg führen. Dabei ist es jedoch wichtig, konsequent zu bleiben. Wer Trainingseinheiten einfach so auslässt, verliert nicht nur schnell die Motivation, sondern kann auch schon erreichte Fortschritte wieder zunichte machen.

Das Training richtig beginnen

Es genügt nicht nur, die Motivation für die nächste Trainingseinheit zu finden, diese muss auch richtig angegangen werden. So sollte zum Beispiel zwei Stunden vor dem Work-Out nichts mehr gegessen werden, da der Körper sonst zu sehr mit der Verdauung beschäftigt ist und die Muskeln nicht mehr optimal mit Blut versorgt werden. Das kann sich negativ auf die Regeneration nach dem Training auswirken. Statt einer vollwertigen Mahlzeit empfiehlt sich eher ein leichter Snack, wie beispielsweise ein Joghurt mit Beeren oder eine Banane. Bevor es dann ans eigentliche Training geht, sollte man ans Aufwärmen denken. Nur so lässt sich die Körpertemperatur erhöhen und die Muskeln werden durch den verstärkten Blutfluss gelockert. Dadurch wird der Körper beweglicher.

Was es beim Training zu vermeiden gilt

Die meisten Übungen erfordern eine bestimmte Haltung, um korrekt und risikolos durchgeführt werden zu können. So sollte beim Gewichtheben beispielsweise der Rücken gerade gehalten werden und die Knie sollten dabei nicht geschlossen sein. Es ist nicht empfehlenswert, planlos ins Training zu starten. Stattdessen sollte man sich mit den jeweiligen Übungen auseinandersetzen. Ein großer Spiegel, bei dem man sich während des Trainings beobachten kann, hilft dabei, Haltungsfehler zu vermeiden. Weiterhin gilt es, auf die Atmung zu achten. Den Atem anzuhalten, auch unbewusst, kann kritisch werden, da die Menge an Sauerstoff im Körper begrenzt wird. Dies kann sogar bis hin zur Ohnmacht führen.

Sich langsam steigern

Es ist gut, sich Ziele zu setzen und sich nach und nach zu diesen vorzuarbeiten. Wer sich stattdessen zu viel vornimmt, riskiert schnell Frustration und Demotivation. Mit jeder Sportart sollte zunächst langsam begonnen werden, um sich dann steigern zu können. Die selbstgesteckten Ziele sollten dabei klar und vor allem auch realistisch sein. Wer seinen Körper mit zu langen, zu vielen und zu harten Trainingseinheiten überfordert, geht weiterhin auch das Risiko von Überlastungsschäden ein. Daher ist es auch nicht sinnvoll, sich mit anderen zu vergleichen und deren Training nachzueifern, da die sich auf einem völlig anderen Fitness-Level befinden können als man selbst. Besser ist es, sich auf die eigenen Ziele zu konzentrieren und innerhalb der eigenen Grenzen zu bleiben. Zudem sollte auf den eigenen Körper gehört werden. Ein wenig Muskelkater ist normal. Länger anhaltende Schmerzen vom Training können aber ein Zeichen dafür sein, dass man es langsamer angehen sollte.

Ablenkungen vermeiden

Wer im Fitnessstudio trainiert, trifft zwangsläufig auf Gleichgesinnte. Man kann zusammen trainieren, Smalltalk dabei sollte man jedoch vermeiden. Andererseits kann es auch ein gutes Zeichen sein, wenn eine normale Konversation während des Trainings aufrechterhalten werden kann. Dies zeigt, dass man sich nicht überanstrengt. Was aber in jedem Fall wichtig ist, ist eine ausreichende Wasserzufuhr. Schon vor dem Training sollte ausreichend Wasser getrunken werden, dann während des Trainings etwa alle 15 Minuten eine kleine Menge sowie nach Abschluss des Work-Outs.

Abwechslung beim Training schaffen

Hat man eine Übung gefunden, die einem liegt, fokussiert man sich gerne schnell auf diese. Dies ist ein Fehler, denn alle Muskelgruppen sollten trainiert und gefordert werden. Daher ist es wichtig, Variationen beim Training einzubauen. Dennoch sollte nie der Spaß beim Training aus den Augen verloren gehen, denn nur so fällt einem das Work-Out leicht und man bleibt dauerhaft am Ball.

Das Training richtig beenden

So wichtig wie das Aufwärmen ist es auch, nach dem Training wieder runterzufahren. Eine leichte Dehnung ist hierfür geeignet. Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung können sich so wieder normalisieren.