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Geändert am: 06. März 2014

Aufgeklärt: Irrtümer über Nüsse

Written by  menscore-body, Published in Allgemeines
Aus der ärztlichen Redaktion
 
Aufgeklärt: Irrtümer über Nüsse © Marjan Veljanoski - Fotolia.com

Nüsse zum DVD-Abend und die Wampe wächst? Nein, wenn man die Chips dafür weglässt. Wenn es Erdnüsse sind, kann man sogar abnehmen. Und wie Nüsse sonst noch nützen, lesen Sie hier.

 

 

 

 

Falsch: Nüsse haben viele Kalorien, machen deshalb dick


Richtig: Nüsse können beim Abnehmen helfen

Nüsse machen nicht dick. Besonders für Erdnüsse ist das sicher belegt: Versuchspersonen einer US-Studie, die acht Wochen lang täglich etwa 80 Gramm Erdnüsse zusätzlich verzehrten, hätten rechnerisch vier Kilo zunehmen müssen. Sie nahmen jedoch nur ein Kilo zu, berichtet Dr. Jörg Zittlau, Sportwissenschaftler und Wissenschaftsjournalist aus Bremen. Dies könnte daran liegen, dass Erdnüsse gut sättigen und offenbar den Energieumsatz leicht steigern. Möglicherweise wird zudem nicht das gesamte Fett vom Körper aufgenommen. „Würde man die Nüsse nicht zusätzlich zur „normalen" Ernährung essen, sondern anstelle der Snacks und Kekse, die man sonst als Zwischenmahlzeit isst, kann man damit sogar abnehmen", sagt Zittlau, Autor des Buchs "Langweiler leben länger".


Darüber hinaus sind Pistazien, Walnüsse & Co. sehr gesund:
Sie beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und senken das Herzinfarktrisiko, so das Ergebnis zahlreicher Studien. Der Grund: die Qualität des in Nüssen (außer der Kokosnuss) enthaltenen Fetts, das überwiegend aus hochwertigen ungesättigten Fettsäuren besteht. Deren Zusammensetzung senkt den Gesamtcholesterinspiegel und den des "schlechten" LDL-Cholesterinspiegels im Blut. Nüsse senken außerdem den Blutdruck und stabilisieren bei Zuckerkranken den Blutzucker.


Das ist noch nicht alles: Der hohe Gehalt an B-Vitaminen wirkt sich positiv auf Gehirn und Nervensystem aus und wirkt leistungssteigernd. Außerdem sind Nüsse reich an Proteinen, Ballaststoffen, Magnesium, Eisen, Selen und Zink und enthalten viel Vitamin E, Folsäure und viele sekundäre Pflanzenstoffe.
Fünfmal wöchentlich eine Hand voll (ca. 30 Gramm) und mehr sind kein Problem.

 

 
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