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Glossare

Begriff Definition
Eckzähne

Die 3. Zähne beiderseits der Mittellinie; sie bilden die Ecken des Zahnbogens.

Eichel

Die Eichel ist der weiche Kopf des Penis. Ist der Penis schlaff und nicht beschnitten, wird die Eichel wenigstens teilweise, oft auch gänzlich von der Vorhaut verdeckt. Erigiert der Penis, zieht sich die Vorhaut zurück und die Eichel kommt oft vollständig zum Vorschein. Da die Eichel wegen unzähliger Nervenenden, über die sie verfügt, sehr sensibel ist, gehört sie zu den erogensten Zonen des männlichen Körpers.

Ejaculatio praecox

Ejaculatio praecox (EP) bedeutet: zu früher bzw. vorzeitiger Samenerguss. Der Mann erreicht den Höhepunkt, bevor er es möchte, auf den Zeitpunkt kann er keinen Einfluss nehmen. Betroffene zeigen einen hohen Leidensdruck unter dieser sexuellen Funktionsstörung. Therapeutisch kommen bestimmte Medikamente wie örtliche Betäubungsmittel und eine Sexualtherapie mit unterschiedlichen Übungstechniken zur Anwendung, mit dem Ziel, das Reizniveau herunterzuregulieren, damit der Betroffene länger „an sich halten“ kann. Neuerdings ist auch ein Medikament gegen die EP zugelassen. Der vorzeitige Erguss kann bei Männern jeden Alters vorkommen.

Ejakulation

Das ist die stoßweise Freigabe des Spermas, die durch rhythmische Kontraktionen der Muskeln im Beckenboden und um die Harnröhre bewerkstelligt wird. Dieser umgangssprachlich auch „Samenerguss“ genannte Vorgang ist sehr oft, aber nicht immer, von einem Orgasmus begleitet.

ELSA

Excimer Laser Subepitheliale Ablation, LASIK-ähnliches Verfahren ohne Hornhautschnitt.

Embryo

Ein Embryo ist ein ungeborenes Lebewesen in der Anfangsphase seiner Existenz. Sobald sich beim menschlichen Embryo die inneren Organe ausgebildet haben – dies geschieht ab der neunten Schwangerschaftswoche – bezeichnet man es als Fötus (Fetus).

Emphysem

Atemnot durch Zerstörung der Lungenbläschen.

Endokrinologie

Das ist die Lehre von den Hormonen, Stoffwechsel und den Erkrankungen auf diesem Gebiet. Hormone werden von endokrinen Drüsen, zum Beispiel Schilddrüse oder Hirnanhangdrüse, aber auch bestimmten Zellen in Hoden und Eierstöcken, „endokrin“ ausgeschüttet, das heißt nach „innen“ in das Blut abgegeben. Im Unterschied dazu geben „exokrine“ Drüsen, wie Speichel- oder Schweißdrüsen, ihre Sekrete nach „außen“ ab.

Endoskopie

Bei einer Endoskopie (Spiegelung) untersuchen Ärzte mittels winziger Kameras und Lichtquellen, die am Ende von biegsamen Schläuchen angebracht sind, Körperhöhlen (z. B. Bauchhöhle) und Hohlorgane (etwa Blase, Magen oder Darm). Eine Endoskopie kann zur Erkennung von Krankheiten genutzt werden, wird aber auch immer häufiger zur Behandlung während des Spiegelns verwendet. Von Vorteil ist, dass dann ein größerer chirurgischer Eingriff nicht mehr notwendig ist. Das endoskopische Operieren hat mittlerweile auch seinen großen Stellenwert als Alternative zur herkömmlichen Operation, bekannt unter den Bezeichnungen „Schlüsselloch-Technik“ oder auch „minimalinvasive Operation“.

Epididymitis

Epididymitis wird die – übrigens sehr schmerzhafte - Entzündung der Nebenhoden genannt. Bei einer solchen Nebenhodenentzündung stammen die Bakterien aus einer Blasen- oder Prostataentzündung, die sich in die Nebenhoden hinaufgearbeitet haben. Kühlen und Schmerzmittel helfen nur kurzfristig, Antibiotika sind in den meisten Fällen unbedingt notwendig. In besonders schweren Fällen muss auch schon mal operiert werden, um die Schmerzen los zu werden, dabei gerät allerdings die Fruchtbarkeit in Gefahr.

Epispadie

Bei einer Epispadie tritt aufgrund einer angeborenen Fehlbildung die Harnröhre auf der Penisoberseite aus anstatt an der Penisspitze. Es ist möglich, die Harnröhre durch eine Operation sowohl funktionell als auch ästhetisch wieder herzustellen.

Epithel

Oberste Zellschicht, Deckschicht.

Erdnuss

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Erektile Dysfunktion

Erektile Dysfunktion (umgangssprachlich auch Impotenz genannt) ist eine Störung beim Mann, bei der dieser entweder keine Erektion bekommt oder nicht lange genug aufrechterhalten kann. Ein befriedigendes Sexualleben ist für die Betroffenen nicht mehr möglich. Oft hat die erektile Dysfunktion organische Ursachen, aber nicht immer. Auch psychische Gründe können eine Erektion verhindern.

Erektion

Eine Erektion ist das Steifwerden des Penis, etwa bei sexueller Stimulierung, aber auch im Schlaf, oder durch die Füllung der Blase (bekannt als Morgenlatte). Voraussetzung ist, dass mehr Blut in die Schwellkörper hineinfließt als gleichzeitig abfließt. Das wird dadurch ermöglicht, dass die tieferliegenden Arterien sich weiten um mehr Blut einzulassen. Schwillt der Penis an, werden die oberflächlichen Venen, in denen das Blut zurück in den Körper geleitet wird, zusammengedrückt, und Blut fließt langsamer ab als ein.

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