Lexikon

Lexikon von menscore.de

Suche nach Begriffen im Glossar (Reguläre Ausdrücke erlaubt)
Beginnt mit Enthält Genauer TrefferKlingt ähnlich wie ...

Glossare

Begriff Definition
Immunität

Unempfindlichkeit gegenüber Krankheitserregern oder Giftstoffen. Die I. kann angeboren oder im Laufe des Lebens durch eine
Immunisierung erworben werden.

Immunsystem

Das Immunsystem ist das biologische Abwehrsystem des Körpers. Seine Aufgabe ist es, Infektionen zu verhindern, die durch Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen hervorgerufen werden können. Es besteht aus mehreren Komponenten: Organen, die Schadstoffe oder Krankheitskeime aus dem Körper filtern (Milz, Lymphknoten), spezialisierte Fresszellen, die Bakterien und andere Mikroorganismen killen und noch spezialisiertere Zellen, die maßgeschneiderte Antikörper gegen Fremdkörper, etwa Viren, bilden; aus Molekülen, die den schädlichen Eindringlingen eine Vermehrung oder ein Verweilen im Körper erschweren. Das Immunsystem erkennt auch krankhaft veränderte körpereigene Zellen und beseitigt sie. Leider kann das Immunsystem auch überreagieren (Allergie) oder auch fälschlicherweise gesunde und wichtige Körperstrukturen als fremd und gefährlich einstufen und bekämpfen (so genannte Autoimmunerkrankungen, z. B. Rheuma).

Immuntherapie

Bei einer Immuntherapie wird das Immunsystem durch die Gabe besonderer Medikamente beeinflusst und aktiviert. Aber auch eine vitaminreiche Ernährung, Sport und Maßnahmen zur seelischen Ausgeglichenheit sind Bestandteile einer Immuntherapie, um so die körpereigene Abwehr zu stärken. Auch Impfungen und Hyposensibilisierungen bei Allergien gehören zum weiten Feld der Immuntherapie.

Impingement-Syndrom

Schulterengpasssyndrom.

Impotenz

Impotenz bezeichnet eine Störung beim Mann, bei der dieser entweder keine Erektion bekommt oder nicht lange genug aufrechterhalten kann. Ein befriedigendes Sexualleben ist für die Betroffenen nicht mehr möglich. Oft hat die Impotenz (medizinisch auch erektile Dysfunktion genannt) organische Ursachen, aber nicht immer. Auch psychische Gründe können eine Erektion verhindern.

In vitro Fertilisation

In vitro Fertilisation ist ein Verfahren zur künstlichen Befruchtung. Dabei werden in einem Reagenzglas Spermien und Eizellen für eine Befruchtung zusammengebracht. Die auf dies mittels dieser Methode gezeugten Kinder werden auch „Retortenbabys“ genannt. In Deutschland ist die In vitro Methode rechtlich zulässig, wenn nach mindestens einem Jahr ungeschützten Geschlechtsverkehrs die gewünschte Schwangerschaft ausbleibt.

Indikation

Die Indikation ist der Grund, warum der Arzt eine bestimmte therapeutische Maßnahme bei einer Krankheit einsetzt.

indiziert

Auf Behandlungsmethoden oder Medikamente bezogen: ratsam, angezeigt, erforderlich.

Induratio penis plastica (IPP)

Induratio penis plastica ist eine chronische Erkrankung der Penisschwellkörper. Die Betroffenen leiden unter Schmerzen bei einer Erektion und darunter, dass der Penis im erigierten Zustand teilweise stark gekrümmt ist. Störende Knotenbildungen können zu den Beschwerden hinzukommen. Im späteren Verlauf kann die auch als Peyronie-Krankheit bekannte Kondition außerdem zum Schrumpfen des Penis und zur Impotenz führen.

Infektion

Zu einer Infektion kommt es, wenn Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze etc. in den Körper eindringen und sich dort vermehren. Die Gefährlichkeit einer Infektion hängt zum einen davon ab, wie aggressiv der Erreger, und zum anderen wie fit das eigene Immunsystem ist. Je stärker das Immunsystem, desto schwerer haben es die Krankheitskeime.

Infertilität

Von Infertilität (Unfruchtbarkeit) spricht man, wenn nach ein bis zwei Jahren ungeschütztem Geschlechtsverkehr eine Schwangerschaft ausbleibt. Das Wort „Infertilität“ wird sowohl für die Unfruchtbarkeit des Mannes (Zeugungsunfähigkeit) als auch für die der Frau (Empfängnisunfähigkeit) gebraucht.

infiziert

Mit Erregern angesteckt.

Influenza

Infektion mit Grippeviren (echte Grippe).

Inkontinenz

Der Begriff steht hauptsächlich für die mangelnde Fähigkeit, den Harn oder den Stuhl zu halten. Bei einer Harninkontinenz funktioniert der Schließmuskel der Harnblase nicht mehr richtig und der Urin tröpfelt ungewollt und unkontrolliert heraus. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. Zum einen kann das Alter ein Rolle spielen aber auch Störungen der Harnröhre, Harnblase sowie eine vorangegangene Prostataoperation. Bei der Stuhlinkontinenz kann der Schluss des Schließmuskels am Darmausgang nicht kontrolliert werden.

Inlay

Zahnfüllung

ANZEIGE