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Glossare

Begriff Definition
palliativ

In der Palliativ-Medizin werden die therapeutischen Maßnahmen nicht zur Heilung einer Erkrankung angewandt, sondern zur Linderung der Schmerzen und anderen Beschwerden. Meist wird der Begriff palliativ in Zusammenhang mit unheilbaren Krankheiten verwendet.

Palpation

Unter Palpation versteht man die manuelle Untersuchung eines Patienten durch Ertasten des Körpers mit den Händen oder einem bzw. mehreren Fingern. Z. B. kann der Arzt vom Darm aus mit dem Finger ertasten, ob eine Vergrößerung der Prostata vorliegt, oder mit den Händen die Lymphknoten am Hals oder in der Leistengegend abtasten.

Papilloma-Virus (HPV)

Das Humane Papilloma-Virus (HPV) gehört zu den sexuell übertragbaren Viruserkrankungen. Es führt im Genital- sowie im Analbereich zur Entstehung von sogenannten Feigenwarzen. Einige dieser HPV-Typen können allerdings auch bösartigen Krebs verursachen.

Paraphimose

Bei der Paraphimose ist die Vorhaut so eng, dass wenn sie sich über die Eichel hat zurückziehen lassen, dort in der Furche „stecken“ bleibt. Dadurch schwellen die Eichel und die abgeschnürte Haut sehr stark an, weil das Blut wegen des Würgegriffs der Vorhaut nicht mehr zurückfließen kann. Dieses Phänomen wird auch „Spanischer Kragen“ genannt. In so einem Fall sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Parodontitis

Zahnbettentzündung, alters- oder funktionsbedingter Rückgang des Zahnhalteapparates, bei Zahnfleischtiefen von mehr als 3
Millimetern.

Parodontium

Zahnbett, Zahnhalteapparat

Parodontose

Laienhaftes Schlagwort für lockere Zähne mit freiliegenden Zahnhälsen.

Patella

Kniescheibe

Pathologe

Pathologen sind Ärzte, die sich mit dem Auffinden von krankhaften Veränderungen und Zuständen im Körper beschäftigen. Sie bekommen z. B. Gewebeproben oder Zellen von anderen Ärzten geschickt – z.B. aus Operationen - und untersuchen diese auf Anzeichen für krankhafte Veränderungen. Sowohl lebende Menschen als auch Leichen gehören zum Arbeitsfeld der Pathologen.

Pearl-Index

Der Pearl-Index-Wert gibt Auskunft über die Versagensquote einer Verhütungsmethode. Je höher der Pearl-Index, desto unsicherer die Verhütungsmethode. Ein Index von 0,5 sagt aus, dass fünf von 1000 Frauen trotz der durchgeführten Verhütungsmethode pro Jahr schwanger wurden. Bei einem Index von 5 sind es entsprechend 50 schwangere Frauen von 1000, also fünf von 100 pro Jahr.

Penektomie

Die teilweise oder vollständige operative Entfernung des Penis aus medizinischen Gründen heißt Penektomie (partielle oder totale Penektomie). Diese „Penisamputation“ wird z. B. bei einem fortgeschrittenen bösartigen Krebs am Penis vorgenommen.

Penis

Der Penis gehört zu den äußeren männlichen Geschlechtsorganen. Durch die lange Harnröhre werden sowohl die Samenflüssigkeit, wie auch der Urin transportiert. Aus dieser anatomischen Gemeinsamkeit kommt der Begriff des Urogenitaltraktes (Harn- und Geschlechtstrakt).

Penisvergrößerung

Dies beschreibt den Wunsch vieler Männer, die mit der Größe ihres Penis, Länge und/oder Umfang, nicht zufrieden sind. Bei der tatsächlichen Vergrößerung des Penis kommen viele verschiedene Methoden zum Einsatz. Die Techniken reichen von manuellen Übungen, Anwendungen unterschiedlicher (Streck-)Geräte, Eigenfettunterspritzungen bis hin zum chirurgischen Eingriff. Die letzten beiden Optionen sind allerdings hochgradig riskant.

Peptid- und Glykoproteinhormone

Eiweiße mit Hormonwirkung, zur Wachstumsanregung, Produktion körpereigener Steroidhormone u.a. Wirkungen (Somatotropin (HGH), Corticotropin (ACTH), Erythropoeitin (EPO).

Periost

Die den Knochen überziehende Knochenhaut.

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