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Die 8 schlimmsten Fehler beim Vorstellungsgespräch

by menscore-body

Man spricht gut Englisch, hat beste Computerkenntnisse und auch sonst exzellente Bewerbungsunter- lagen. Und trotzdem ist man nach dem Vorstellungsgespräch sprichwörtlich „ausgefragt und abgelehnt“. Damit das nicht passiert, lesen Sie unsere Tipps. 

1. Fehler: Sie fragen zuallererst nach Gehalt, Urlaubsregelung und Kantine.

Richtig: Das einzige, was Sie zu Beginn eines Gesprächs interessieren sollte, ist der Job selbst. Und auf die Frage nach den Gehaltsvorstel­lungen, wenn sie dann doch kommt, solltn Sie vorbereitet sein, indem Sie vorher mal in die einschlägigen Gehalt­stabellen reingeschaut haben, damit Sie nicht etwas völlig Wildes sagen.

2. Fehler: Wer sich mehr als 15 Minuten vor dem vereinbarten Termin einfindet, bringt entweder den Pförtner oder den Personalchef in Zugzwang. Das verärgert. Außerdem: Sie wollen korrekt erscheinen, wirken auf den anderen aber nur übereifrig, bemüht und nervös. Also ist das ‚Zufrühkommen‘ nicht nur beim Sex von Nachteil.

Richtig: Gehen Sie zu Fuß, erkunden Sie die Umgebung. Die geographische Lage gehört immerhin mit zu der Entscheidung, ob die Stelle gefällt oder nicht. Außerdem hilft Bewegung zu Fuß, Adrenalin abzubauen und ruhiger zu werden.

3. Fehler: Sie halten sich an Ihren Bewerbungsunterlagen fest, tragen sie wie einen Schutzschild vor dem Körper.

Richtig: Ihre Unterlagen gehören in die linke Hand, damit Sie Ihrem Gegenüber eine möglichst unver­schwitzte rechte Hand zur Begrüßung reichen können.

4. Fehler: Sie haben sich für den wichtigen Termin zum erstenmal eine Krawatte gebunden.

Richtig: Lassen Sie die Krawatte weg, wenn Sie sich darin unwohl fühlen. Wenn für den Job Krawatte und Anzug Pflicht sind, dann sollten Sie mindestens zehn Tage vorher schon mal versuchen, in den Sachen rumzulaufen, die Sie dann bei der Bewerbung tragen wollen. Allerdings sollten Sie zwischendrin noch mal reinigen lassen.

5. Fehler: Um dem Personalchef mit Ihrer Schokoladenseite den Mund wäßrig zu machen, geben Sie sich als Nuss-Nougat aus, obwohl Sie zartbitter sind.

Richtig: Sagen Sie, was Sie wollen, sagen Sie, wohin Sie wollen. Aber versprechen Sie nicht mehr, als Sie halten können. Unterschlagen Sie kein Interesse, keine Details Ihres Lebenslaufs und keine Ambitionen. Und denken Sie daran: Wer behauptet, an z.B. Auslandsaufenthalten stark interessiert zu sein, muß auch auf das ‚Warum‘ eine Antwort haben. Wer in der Bewerbung ‚Lesen‘ als Hobby angibt, sollte über das entsprechende Repertoire verfügen.

6. Fehler: Sie wollen möglichst viele Punkte machen. Deshalb moderieren Sie das Gespräch.

Richtig: Es ist gefährlich, zuviel zu reden bzw. auf Fragen zu antworten, die gar nicht gestellt wurden. Manche Interviewer lassen gezielt Gesprächspausen entstehen, um den Bewerber zu eigenständigem Weiterreden zu verlocken. Tun Sie das nicht, wenn Sie der Meinung sind, alles gesagt zu haben. Schauen Sie den Interviewer freundlich fragend an, nehmen Sie einen Schluck aus der Kaffeetasse u.ä.

7. Fehler: Sie sind zu aufgeregt, um richtig zuzuhören. Sie sagen irgendetwas, um überhaupt zu antworten.

Richtig: Auch wenn es sich leichter anhört als es ist: In der Ruhe liegt die Kraft. Den anderen ausreden lassen, nachdenken, nicht verstandene Fragen wiederholen oder erläutern lassen. Das wirkt allemal intelligenter, als eine hastig hingehaspelte Antwort auf eine Frage, die gar nicht gestellt worden war.

8. Fehler: Auf die Frage „Und was möchten Sie über unser Unternehmen wissen?“ fällt Ihnen keine gescheite ein.

Richtig: Ein Blick in die Eigendarstellung des Unternehmens, im Vorzimmer und Büro des Personalchefs auf Details achten, die im Zusammenhang mit der Firma ins Gespräch zu bringen sind – so umschifft man die Klippe.

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