© buchachon - Fotolia.com Prüfungsangst? Nur keine Panik! by menscore-body 20. Oktober 2013 geschrieben von menscore-body Das Lernen erlernen Haben Sie eine praktische Prüfung vor sich, sollten Sie sich die Bewegungsabläufe genau vorstellen und immer wieder nachahmen. Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen wirklich Erlebtem und intensiv Vorgestelltem. Simulieren Sie in einer Arbeitsgruppe die Prüfungssituation und bewerten Sie einander gegenseitig. So lernen Sie, Ihre Leistungen realistischer einzuschätzen. Wer Fakten und Formeln lernen will, sollte kurze und regelmäßige Einheiten von zirka 30 Minuten (dazwischen zehn Minuten Pause) wählen, bei denen er munter und aufnahmefähig ist. Oder lernen Sie morgens eine Einheit von 30 Vokabeln oder Formeln. Wiederholen Sie diese nach 20 Minuten und dann noch mal zwei Stunden später. Am Tag darauf dasselbe Programm, am dritten Tag Wiederholung der ersten Einheiten und Lernen einer neuen Lektion. So fahren Sie die Woche über fort. Am Montag darauf prüfen Sie das gelernte Pensum der Woche. Dienstag beginnen Sie ein neues Lerngebiet. Nach vier Wochen: drei Tage Pause und dann Überprüfung des Stoffes der letzten vier Wochen. Finden Sie heraus, welcher Sinn (Sehen, Hören, Fühlen) bei Ihnen am stärksten ausgeprägt ist und nutzen Sie ihn: Visuell geprägte Menschen können Informationen gut über Skizzen verarbeiten, auditive Typen lernen leicht mit Audio-CDs oder im Gespräch. Gefühlsbetonten Menschen gelingt es, wenn sie durch Auf- und Abgehen ihr Bewegungsgedächtnis aktivieren. Kombinieren Sie die Ansprache mehrerer Sinne. Schreiben Sie Gelesenes mit Ihren eigenen Worten auf, sprechen Sie es auf eine Kassette und hören Sie es sich immer wieder an – auch mit geschlossenen Augen. Denn ohne störende optische Eindrücke wird der aufgenommene Lernstoff leichter im Gedächtnis verankert. Die letzten Stunden Noch bis Ultimo lernen? Ihr Wissen wiederholen? Meditieren? Alles Quatsch. In einer britischen Studie erzielten Probanden, die kurz vor der Prüfung eine halbe Stunde lang eine anspruchslose Talkshow im Fernsehen verfolgt hatten, die besten Resultate. Alle anderen, insbesondere diejenigen, die versucht hatten, noch schnell etwas zu lernen, schnitten schlechter ab. Je blöder die Sendung, desto besser. Die Auswahl ist ja groß genug… Helfen Pillen? Das verschreibungspflichtige Aufputschmittel Amphetamin muntert zwar auf, hat aber auch ein hohes Suchtpotenzial und starke Nebenwirkungen wie Halluzinationen und Gehirnblutungen. Herzdämpfende Medikamente wie Betablocker machen müde. Baldrian bringt Beruhigung, versetzt das Hirn aber in einen Zustand, der sich von dem in der Lernsituation unterscheidet. Das hindert das Abrufen des Gelernten. Die effektivsten und gesündesten Helfer gegen Stress direkt vor der Prüfung sind frische Luft und Bewegung. Optimal: Bewegung an der frischen Luft. Seiten: 1 2 3 4 BlackoutLernenPanik vor PrüfungPrüfungsangstStress vorheriger Beitrag Männer, esst weiter so! nächster Beitrag Und Fleisch ist doch gesund! VERWANDTE BEITRÄGE Blaue Augen – blauer Zustand? Natascha. Oder: Was wir von Russland lernen können Präzisionsbestrahlung killt Metastasen Gar nicht harmlos! Achtung Fehlalarm! Auch rezeptfreie Schmerzmittel bergen Risiken